Braunschweig baut moderne kommunale GDI auf

Nach Abschluss eines vorgeschalteten europaweiten Teilnahmewettbewerbs mit anschließender Ausschreibung hat die Stadt Braunschweig im Juli ein namhaftes Firmen-Konsortium mit dem Aufbau einer modernen kommunalen Geodateninfrastruktur (GDI) beauftragt. Die Firma SBI hatte zuvor gemeinsam mit der Abteilung für Geoinformation und weiteren städtischen Nutzern das Lastenheft erarbeitet und die Ausschreibung für die GDI-Komponenten mit vorbereitet.

Den Kern der GDI Braunschweig bilden eine zentrale Datenhaltung, ein professionelles Basis-GIS, ein Web-GIS, das in seinen Funktionen über die reine Visualisierung von Geodaten hinausgeht sowie ein stadtweiter Metadatenkatalog. Die GDI setzt auf die integrierte Nutzung dieser Komponenten durch Portaltechnologie. Besonderer Wert wurde auf die Berücksichtigung nationaler und internationaler Standards gelegt. Mit dem Aufbau der GDI werden in Braunschweig die Voraussetzungen geschaffen, Geodaten verstärkt in Fachverfahren zu integrieren. Dies trägt wesentlich dazu bei, die kommunalen Geschäftprozesse zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Im Rahmen des umfangreichen Gutachtens wurde von SBI und der städtischen Projektgruppe auch ein Organisationskonzept für das zukünftige Geodatenmanagement (GDM) im Konzern Stadt Braunschweig entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt Schritt für Schritt parallel zu der Einführung der neuen technologischen Plattform. Das GDM wird insbesondere dazu beitragen, die unterschiedlichen Akteure innerhalb der kommunalen GDI besser zu vernetzen und ihre Anforderungen und Wünsche aufeinander abzustimmen. Zu den Akteuren zählen neben den Fachleuten für Vermessung, Kartographie und Geoinformation die verschiedenen Nutzergruppen innerhalb der Verwaltung und bei den städtischen Gesellschaften.

 

 
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