Die Stadt Soest hat Mitte der 90er Jahre mit der Einführung eines Geographischen Informationssystems (GIS) zur Unterstützung der Verwaltungsarbeit begonnen. Vielen Mitarbeiten stehen über das Intranet inzwischen die digitale Stadtgrundkarte und umfangreiche Geofachdaten nahezu flächendeckend zur Verfügung.
Aufgrund der angespannten Haushaltslage bei gleichzeitig steigenden Anforderungen seitens der GIS-Nutzer wollte die Stadt Soest nun 2006 verstärkt mit weiteren Partnern zusammenarbeiten und Synergiepotenziale heben. So wurde bspw. ein umfangreicher Austausch von Geodaten zwischen der Stadt und dem Kreis Soest verabredet und beide Parteien wollten sich gemeinsam an den neuen, landesweiten Geodatenportalen wie z.B. www.kommunale-geodaten.nrw.de und www.geobasis.nrw.de beteiligen. Mit dem regionalen IT-Dienstleister sollten Standards abgestimmt sowie der Aufbau von Metadatenbanken vorangebracht werden.
Das städtische Geodatenmanagement musste sich dabei auf neue und erweiterte Aufgaben einstellen. Durch die Firma Spatial Business Integration wurden Szenarien entwickelt, wie sich das Geodatenmanagement der Stadt Soest organisatorisch optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereiten konnte. Die Vorschläge floßen in die weitere Planung ein.