Spatial Business Integration veranstaltete am 15. September 2005 in Hamm den ersten regionalen Workshop in Nordrhein-Westfalen „geoGovernment für Städte und Landkreise – mehr als Bits und Bytes“. Die spannenden und intensiven Diskussionen führte den Teilnehmern einerseits vor Augen, mit welchem Engagement in den Verwaltungen die Geoinformation nach vorne gebracht wird, andererseits traten aber auch deutlich die Hürden zu Tage, welche zur noch besseren Integration von Geodaten in die Verwaltungsabläufe zu überwinden sind.
Herr Treptow von der Stadt Soest stellte in seinem Vortrag in anschaulicher Weise dar, wie in einer Kommune mit 48.000 Einwohner Geodaten für unterschiedlichste Anwendungen bereitgestellt werden. Gleichzeitig verwies er auf die Notwendigkeit einer zentralen Überwachung und Koordinierung der GI-Aktivitäten, bspw. in Form eines Geoinformation Offficers (GIO).
Herr Lincke, stellv. Amtsleiter in Mülheim, berichtete über das im Aufbau befindliche gemeinsame Geozentrum der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr sowie der Universität Duisburg-Essen. Nach ersten gemeinsamen Projekten, bspw. am Flughafen Essen und der Beschaffung eines Geo-Servers soll nun ein Verein gegründet werden, dem neben den Genannten weitere Partner wie der Regionalverband Ruhr RVR angehören.
Im Ergebnis der Diskussionen wurden folgende Punkte als besonders kritische Erfolgsfaktoren benannt: