Qualitätsmanagement für Geoinformationen – Basiswissen (GeoQM I)

Der Aufbau von Geodateninfrastrukturen – organisationsweit, regional oder überregional – führt dazu, dass die Erfassung und Nutzung von Geoinformationen an unterschiedlichen Stellen erfolgt. Dies erfordert u.a. einheitliche Standards für die Datenerhebung sowie für die Struktur von Metadaten. Ein speziell auf Geoinformationen zugeschnittenes Qualitätsmanagement (GeoQM) bringt Ordnung in die Fülle der verfügbaren Normen und Standards und bedient sich bewährter Methoden bspw. aus dem ISO/TC 211 und der ISO 9000ff.

Kursziel

Vermittlung von Grundkenntnissen zur Bedeutung und Umsetzung eines organisationsweiten Qualitätsmanagements für Geoinformationen

Inhalt

  • Bedeutung und Sinn von Qualitätsmanagement
  • Die Rolle der Datenqualität in einem GIS bzw. einer GDI
  • Nationale und internationale Standards
  • Metadaten und Metainformationssysteme (Auswirkungen der INSPIRE-Richtlinie)
  • Das DDGI-Qualitätsmodell als Richtschnur
  • Wie funktionieren Datenprüfungen?
  • Grundlegende Methoden des Qualitätsmanagements wie TQM
  • Neues Stellenprofil: der Qualitätsmanager für Geoinformationen
  • Einbindung des Qualitätsmanagements in die eigene Organisation
  • Die ersten Schritte zur Einführung eines GeoQM

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in der Verarbeitung und Nutzung raumbezogener Informationen (Geoinformationen)

An die Veranstaltung GeoQM I schließt sich der Aufbaukurs GeoQM II an und vertieft die im ersten Kurs behandelten Themen. Nach dem Besuch von beiden Schulungen sind Sie befähigt, die Position eine Qualitätsmanagers für Geoinformationen in Ihrer Organisation auszufüllen.

 

 
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