Aufgrund der angespannten finanziellen Lage sowie der zunehmenden Komplexität des Geoinformations-Themas sehen sich viele Städte und Landkreise nicht in der Lage, Geodateninfrastrukturen (GDI) im Alleingang aufzubauen, obwohl dies bei entsprechender Integration in die Verwaltungsprozesse mittelfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Gefordert ist deshalb der Blick über die Stadt- bzw. Kreisgrenze hinaus.
Für eine sinnvolle (interkommunale) Kooperation ist es entscheidend , Gemeinsamkeiten und individuelle Anforderungen zu identifizieren und die jeweiligen Stärken der beteiligten Partner zu erkennen. Davon ausgehend ist zu berücksichtigen, welche Leistungen unter dem Focus der Kosteneinsparung und Serviceverbesserung zentral, bspw. von einem Partner für alle anderen, und welche Leistungen weiterhin dezentral erbracht werden.
Mit Hilfe eines modularen Vorgehensmodells erarbeitet SBI zusammen mit Kommunen und Landkreisen ein Realisierungskonzept, das bspw. den Aufbau eines interkommunalen Kompetenzzentrums geoGovernment zum Ziel haben kann.